Vor einiger Zeit war ich ziemlich regelmäßig in der Wirbelsäulengymnastik. Eine lange Dreiviertelstunde pro Woche. Aus verschiedenen Gründen bin ich dann vor gut einem Jahr aus dem Sportverein ausgetreten und habe außer flott zu Fuß gehen, Firmenlauf und "das bisschen Haushalt" nichts mehr gemacht.
So kann es nicht weitergehen und langsam bau ich mir mein eigenes Programm auf. Zugegeben, die Betonung liegt auf langsam. Aber auch auf mein eigenes Programm.
Ein kundenfreundliches Versicherungsunternehmen hat mir ein Theraband und ein Übungsheft geschenkt. "Üben Sie locker vom Hocker 8 Minuten pro Tag und 6 Tage in der Woche". Das lief nicht mit mir. Lieber wenig machen aber das tatsächlich.
Im Internet habe ich eine Übung gefunden, die den Schultern und dem Rücken zwischen den Schultern gut tut. Genau richtig für einen Büro-geplagten Teleagent.
Das Band in Schulterhöhe von der Mitte her mal nach links und mal nach rechts seitlich rausziehen.
Zufälligerweise weiß ich ganz sicher, dass diese Übung gut für mich ist. Das kam so:
Als ich sie gefunden hatte, hab sie mal schnell vor der Arbeit ausprobiert. Nur so, ob ich auch kapiere wie es geht und hopp die hopp mal eben nur nach rechts.
Dann kam ich von der Arbeit nach Hause und hatte das Gefühl, in der linken Schulter ist es knödeling und die rechten Schulter ist zufrieden.
Bin ich also hin und hab das Band geschnappt auch nach links gezogen. Da war dann auch die linke Schulter zufrieden mit mir.
Das ist jetzt die erste Übung, die ich von mir aus und ohne Vorturnerin mache.
Die erste, aber nicht die letzte, versteht sich.
Liebe Grüße
die Rabeneva