blogage.de > Rabeneva
  Anmelden | Login

 am letzen Wochenende liefen in Nürnberg gleich drei Messen parallel. Eine ging über Waffen, eine wendet sich an Leute über 50, die dritte war die Werkstättenmesse. Gemeint sind damit Behindertenwerkstätten, die ihre Produkte ausstellen und auch gleich auf der Messe verkaufen.

Ich war erstaunt über die Vielfalt der angebotenen Sachen. 

Holzspielzeug und Töpferwaren, damit hatte ich gerechnet, nicht gerechnet habe ich mit kleinen Niedervoltlampen die sehr helles Licht geben und auch nicht mit einem Hochleistungsspazierstock aus verleimtem Schichtholz und einem Kern aus Gummimaterial.

Für mich habe ich was Praktisches gefunden, ein römisches Notizbuch, will sagen eines dieser doppelten Schreibtäfelchen, die man immer im Lateinbuch abgebildet sieht. Da sind in einen Holzrahmen Wachsschichten eingelassen in die man mit einem Griffel schreiben kann. Mit der breiten Rückseite des Griffels kann man wieder auslöschen, was man nicht mehr braucht. Mit solchen versiegelten Täfelchen wurden im römischen Reich Nachrichten weitergegeben.

Billiger ist das, solange die Alternative ist, dass man erst ein Tier schlachten und die Haut zu Pergament gerben muß.

Der erste Praxistest zeigt: der Kontrast des Geschriebenem auf dem Untergrund läßt sehr zu wünschen übrig, schwarze Rillen auf schwarzem Grund. Dann ist das Gerät in seiner Nutzung temperaturabhängig. Schreiben kann man bei diesem Winterwetter gut, will man die Wachschicht wieder glatt streichen, sollte man das Täfelchen erst mal auf einer Heizung aufwärmen, sonst krümelt es einfach zu sehr.

Gut ist, dass man nicht immer irgendwelche Zettel wegwefen muß, wenn man sich nur die Abfahrtzeit eines Zuges oder ein kurzes Stichwort aufschreiben will. Es flimmert auch nicht, und es droht kein Systemausfall, weil das Gerät ganz ohne elektronische Bauteile funktioniert. 

Mal gucken, wie ich damit weiter zurecht komme, ich werde es Euch berichten.

Liebe Grüße von der Rabeneva,

an alle Leser und natürlich auch an die Dogge Murphy!

 

 Mein Bruder hat Karten besorgt, so konnten mein Mann, mein Bruder und ich life dabei sein. Basketball, erste Bundesliga. Heimspiel Quakenbrück vs Trier.

In die Atland Arena passen nicht ganz 3.000 Leute. Unten ist genau Platz für das Basketballfeld. Das wirkt niedlich, wenn man schon mal in einer großen Arena war.

Wir hatten Sitzplätze die zu Beginn Stehplätze waren, das kommt daher, weil genau in dieser Reihe jeder an dir vorbei muß. Da bleibst du am besten stehen, bis alle ihren Platz gefunden haben.

Das Publikum ist Teil der Show, ich habe schön gesehen, wer so alles in die Arena kommt. Kinder und Leute in jedem Alter wollten dabei sein und fühlten sich sichtlich wohl.

Während des ganzen Spiels war das Maskottchen der Dragons dabei, ein großer artistischer Drachen der mit einem Salto aus Spielfeld sprang.

Es war sehr spannend, weil bis zum Schluß beide Mannschaften mit den Punkten immer nah zusammen standen.

Alles habe ich nicht verstanden, ist klar, aber das Schöne beim Basketball ist, dass man den Ball gut sehen kann.

 . . .  klingt, seltsam?

Als ich zum ersten Mal beim Eishockey zugeschaut habe, habe ich den Puck nicht gesehen, er ist so klein und schnell, da kommst du mit kucken einfach nicht hinterher. Außerdem sieht man beim Eishockey von den Männern fast nichts.

Zurück zum Basketball, ich habe bei den weiten Würfen mitgefiebert, ob der Ball jetzt in den Korb reingeht oder nicht, es war klasse. Die Männer sind auch nicht so vermummt wie beim Eishockey, es gibt richtig was zu kucken ;-)

Quakenbrück und Basketball, das paßt! Wenn die Artland Dragons auswärts spielen ist immer eine ganze Karawane Fans unterwegs.

Wer jetzt noch mehr sehen will, klickt einfach hier:

http://www.artland-dragons.de/

So, das wars einstweilen, ich fahre jetzt zur Messe, in Halle 12 ist Werkstättenmesse, eine große Palette von Prudukten aus Werkstätten für behinderte Menschen. Ich war da noch nie und bin einfach mal neugierig.

Liebe Grüße an alle Leser und natürlich an die Dogge Murphy!

Rabeneva

 

 Ich will einfach mal kurz Bescheid geben, dass wir wieder gut daheim angekommen sind.

Wir waren ja in Niedersachsen, genau gesagt in Quakenbrück. Das ist zwischen Oldenburg und Osnabrück.

Bezeichnend ist, dass Quakenbrück zwar auf der großen Übersichtskarte des ADAC drauf ist. Ihr wißt schon, die Karten, sie sich ADAC Mitglieder umsonst holen können. Auf den Regionalkarten ist von Quakenbrück nichts zu finden, die Karten hören nördlich von Quakenbrück auf und fangen südlich von Quakenbrück wieder an.

So verpaßt man als ahnungsloser Tourist das Artland und natürlich auch die Artland Dragons, die legendäre Basketballmanschaft eines kleinen Städtchens, die in der ersten Bundesliga spielt.

Wir haben die Dragons siegen sehen, und zwar gegen Trier.

Dann waren wir auch in Cloppenburg im Freilandmuseum und haben gestaunt, wie groß im Norden Bauernhäuser sind. Tiere und Menschen unter einem Dach!

Die Arbeit hat mich wieder und bis ich eine richtige Geschichte erzähle dauert es noch ein bißchen.

Erst Mal: Wir sind wieder in Nürnberg, da wo die Gegend bucklig ist und die Traktoren kleiner sind als im Flachland.

Liebe Grüße an die Menschen die das lesen

und natürlich an die Dogge Murphy

von der Rabeneva

 

 

 Am Mittwoch durfte ich die BioFach besuchen, das ist nichts geringeres als die Welt-Leitmesse für Bio-Produkte.

Ich bin gelegentlich in einem Biosupermarkt, so eine leise Vorstellung hatte ich also, was es da alles gibt, aber es war von der Atmosphäre her ganz anders.

Es war so gläsern und fremd.

Es ist keine Verkaufsmesse, die Messe wendet sich nur an Fachpublikum, Verbraucher sind nicht zugelassen.

Wissen will man ja doch, wie es schmeckt, so gibt an manchen Ständen Probier- Portiönchen von Käse, Wurst, Milchprodukten oder anderen Sachen. Wenn man sich was wegnimmt kommt jemand, damit man gleich mal übers Geschäft reden kann. Da war ich ein wenig befangen, weil ich ja keine Lebensmittel verkaufe.

Evas Kartenwerkstatt, also ich, war auf der Suche nach einer Verkaufsverpackung für einzelne Grußkarten.

Erst dachte ich ja, auf dieser Messe, gibt es nichts, was es nicht gibt, doch siehe da: es stimmt nicht:

Was ich gefunden habe: eine Öko-Druckerei, essbare Verpackungen für Lebensmittel, einen Riesenkatalog mit Mittel zur Warenpräsentation, Kinderspielzeug und Möbel aus Pappe, Grußkarten.

Was es nicht gibt, ist eine Folienverpackung für meine Grußkarten.

Unterwegs bin ich an allerlei anderen Ständen vorbei gekommen.

Meinen heißgeliebten Goldmännchen Tee aus Thüringen gibt es auch in Bio-Qualität, wer hätte das gedacht?

Dann komme ich an einer Bäckertheke vorbei in der alles überwirklich schön aussieht und es bleibt den ganzen Tag genau so liegen. Es gibt nichts zu essen, an dieser Theke.  

Ach ja, die Leute: Fast alle sind betont geschäftsmäßig gekleidet, Öko ist keine Nische mehr, man erwartet sich vom Messeauftritt Geschäfte im größeren Stil.

Wie auch immer, es war ein interessantes Erlebnis, aber ich hab mich da fremd gefühlt. Ich weiß jetzt sicher, dass ich kein Loha bin.

Bin gespannt, wie es der Tochter einer Kollegin auf der BioFach ergangen ist, sie ist in Ausbildung als Küchenleiterin, schätzungsweise wurde sie umworben wie ein Star.

Abends war ich dann im Landbierparadies hab Radler getrunken und Schäuferle gegessen, Kontrastprogramm, man, was hatte ich für einen Hunger!

Liebe Grüße aus Nürnberg

die Rabeneva

 

 

 

 Ich hab herausgefunden, was mir am besten gegen die schmerzhaft zusammengezogenen Muskeln in der Schulter hilft: locker in Bewegung bleiben.

Draußen ist das jetzt im Winter draußen schwierig, es könnte ja überall glatt sein. Eine ganze Übungsstunde Wirbelsäulengymnastik war mir in der letzten Woche zu viel. Jetzt mach ich was in meiner Küche:

Radio an und los gehts mit dem Aufwärmprgramm aus der WSG, wie ein Tiger im Käfig rauf und runter und hin und her laufen und immer schön mit den Armen schlackern.

Wahrscheinlich denken sich die Leute aus dem Haus gegenüber, ich trainiere für Olympia 2018.

Klar eine Wärmflasche unter der Schulter ist auch was feines, aber die lockere Bewegung ist das Beste.

Es wird schon wern, sagt Frau Kern, bei der Wimmer wars noch schlimmer und bei der Korn is aa wieder worn.

Liebe Grüße

Eva

 

Seiten:«Vorherige1, 2, 3, 4, 5 Nächste»